Dr. med. E. J. Messer
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Operation unter Lupenbrillenkontrolle

Handchirurgie

Die Handchirurgie ist ein wesentlicher Teil der Facharztausbildung zum Plastischen Chirurgen. Die am häufigsten durchgeführten Operationen sind das Karpaltunnelsyndrom (Einengung des Nervus medianus, Nervenengpass-Syndrom), die Dupuytren`sche Erkrankung (Morbus Dupuytren), der sogenannte Schnappfinger oder Springfinger (Sehnenfacheinengung), das Ganglion am Handgelenk oder den Fingern und die Operation der Arthrose im Daumensattelgelenk.

Für den Menschen ist die Integrität und Funktionstüchtigkeit der Hand von entscheidender Bedeutung. Sie ist zwar nicht lebensnotwendig, eine Einschränkung der erstaunlichen und vielfältigen Funktionen der Hand bedeutet jedoch einen erheblichen Verlust der Lebensqualität und Eigenständigkeit des Menschen.

Der Handchirurg benötigt fundierte Kenntnisse der komplexen Anatomie der Hand und die Fertigkeit zahlreicher spezialisierter Operationstechniken inklusive der Mikrochirurgie um die funktionelle Wiederherstellung der Hand zu gewährleisten. Eine intensive postoperative Pflege und Nachbehandlung z.B. durch Übungsbehandlungen spielt häufig eine wesentliche Rolle.